Gerechte Arbeit – Made in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist ein guter Wirtschaftsstandort. Wir haben starke Industrien und ein großes Potenzial für Innovationen.

Vor allem in Karlsruhe steckt viel technologisches Potential, dass es zu nutzen gilt. Unterstützung brauchen dabei vor allem Jungunternehmer*innen, Gründer*innen und Soloselbstständige. Und zwar in allen Bereichen, von der IT-Branche bis zum Handwerk.

Wirtschaftlicher Erfolg muss allen nutzen. Deshalb müssen wir auch in die Bereiche investieren, in den bis heute schlechte Arbeitsbedingungen herrschen: das sind vor allem der Pflege- und Gesundheitssektor.

Hier besteht massiver Verbesserungsbedarf. Durch gute Löhne, klare Personalschlüssel, bessere Arbeitsbedingungen, gute Ausbildung und Zugang zu Kinderbetreuung wollen wir für mehr Gerechtigkeit sorgen.

Ausführlichere Erläuterungen

Baden-Württemberg und Karlsruhe sind gute Wirtschaftsstandorte. Wir haben starke Industrien und ein großes Potenzial für Innovationen. Insgesamt hat Baden-Württemberg eine gesunde Mischung aus großen und kleinen Unternehmen, Industrie und Dienstleistung, Handwerk und Forschung. Dieser Mix, von der/dem Soloselbstständigen bis zur/zum Weltmarkt-führer*in macht die Stärke der Wirtschaft des Landes aus.

 

Gründer*innen und Social Entrepreneure

Karlsruhe ist die Stadt der Innovation und Technologie. Wir haben viele Gründer*innen und Kleinunternehmer*innen im IT- und im Kreativbereich.

Aufgabe der Landespolitik muss es daher sein, Jung- und Kleinunternehmen zu Förderung und sie dabei zu unterstützen, ihre Produkte auf dem Markt erfolgreich zu platzieren. Denn wenn es der Karlsruher Wirtschaft gut geht, profitieren alle Einwohner*innen unserer Stadt.

Vor allem Unternehmen, die die sich am Gemeinwohl orientieren anstatt am reinen Profit, brauchen besondere Förderung. Die sogenannten „Social Entrepreneure“ (Sozialunternehmen) müssen aktiver bei der Geldakquise und der Entwicklung von Zukunftsperspektiven unterstützt werden.

 

Gründerzentrum für Handwerker*innen

Viel Handwerksbetriebe stehen vor der altersbedingten Aufgabe. Deshalb wird händeringend nach jungen Handwerker*innen gesucht, die bereit sind, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Einen großen, schon laufenden Betrieb zu übernehmen, stellt aber oft ein nachvollziehbares Hindernis dar.

Damit Handwerker*innen der Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtert wird, brauchen wir in Karlsruhe dringend ein Gründerzentrum für Handwerker*innen. Um das finanzielle Risiko gering zu halten, werden Arbeits- und Lagerräume sowie Großgeräte günstig zur Verfügung gestellt. Begleitet durch Beratungs- und Netzwerkangebote werden die Selbstständigen auf ihren nächsten Schritten begleitet.

 

Gerechte Arbeit in der Gesundheitsversorgung

In unserer Gesundheits- und Pflegepolitik müssen wir den Menschen in den Mittelpunkt rücken – seien es Patient*innen, Gepflegte, pflegende Angehörige oder medizinisches Personal.

Wer in der Kranken- oder Altenpflege arbeitet, verdient Anerkennung: durch gute Löhne, klare Personalschlüssel, bessere Arbeitsbedingungen, gute Ausbildung und Zugang zu Kinderbetreuung. Applaus allein reicht nicht. An den privaten Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe muss deshalb das Schulgeld abgeschafft werden. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden.

Auch eine Stärkung der Geburtshilfen ist im ganzen Land und auch in Karlsruhe zwingend notwendig. Deshalb müssen wir dem Hebammenmangel entschlossen entgegentreten – wie bei vielen Gesundheitsberufen muss die tarifliche Bezahlung steigen. Dazu gehört auch ein finanzierbarer Versicherungsschutz für Hebammen.

 

Wirtschaft im Wandel

Mit der Anforderung einer klimafreundlichen Mobilität steht besonders die Leitindustrie Automobil unter großem Druck zur Veränderung. Denn der Verbrennungsmotor mit fossilen Kraftstoffen hat keine Zukunft.

Deshalb müssen wir die Forschungsmittel für batteriegestützte Elektro- und Wasserstoffmobilität sowie andere Kraftstoffe drastisch erhöhen.

Unternehmen der Automobilindustrie und deren Zulieferer müssen gezielt auf dem Weg zur Antriebswende unterstütz werden. Mit einem landeseigenen Fonds beteiligen wir uns an mittelständischen Zuliefererbetrieben, um deren finanzielle Basis im technologischen Wandel zu sichern und damit Arbeitsplätze zu erhalten.

ANTON HUBER

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