Gerechte Bildung

Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern wurden bei dem Weg hin zur Digitalisierung des Unterrichts alleine gelassen. Gerade die vergangen Monaten verdeutlichten: Baden-Württemberg wird seinen Ansprüchen als Land der Innovation und guten Bildung nicht einmal im Ansatz gerecht!

Digitales Lernen scheitert nicht nur an den fehlenden pädagogischen Konzepten, sondern vor allem auch an der fehlenden Ausstattung und Infrastruktur. Dafür bedarf es dringend genügend Fördergelder, um unsere Schulen und die Schüler*innen mit der nötigen Hard- und Software auszustatten.

Ein breites Programm der Aus- und Weiterbildung für alle Lehrer*innen soll die Grundlage für die Schule der Zukunft bieten.

Deshalb fordern wir: Alle Schulen in Baden-Württemberg müssen bis 2023 mit 1-GBit/s-Datenleitungen und flächendeckendem WLAN ausgestattet sein. Bei allen Softwarelösungen können wir schon heute auf Hersteller aus dem eigenen Land zurückgreifen.

Trotzdem muss Bildung kostenfrei und qualitätsvoll bleiben, von der Kita bis zur Meisterprüfung oder dem Studienabschluss. Dadurch sollen gleiche Bildungschancen gewährleistet werden. Dem Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung begegnen wir mit dem Aufbau von Studienplätzen sowie der praxisintegrierten Ausbildung (PiA).

Ausführlichere Erläuterungen

Vor allem in unseren Schulen haben die vergangenen Monate deutlich gezeigt: Baden-Württemberg wird seinen Ansprüchen als Land der Innovation und guten Bildung nicht einmal im Ansatz gerecht!

Schüler*innen und Lehrer*innen wurden ins kalte Wasser geworfen und bei dem Weg hin zur Digitalisierung des Unterrichts alleine gelassen.

Ob digitaler Unterricht und Home-Schooling gelingt, hängt vom Engagement der Lehrkräfte, der Zeit der Eltern und der finanziellen Ausstattung der Familien ab.

 

Schule Modern und Digital

Digitales Lernen scheitert nicht nur an den fehlenden pädagogischen Konzepten, sondern vor allem auch an der fehlenden Ausstattung und Infrastruktur.

 

Schnelles und flächendeckendes Internet in Schulen

Dabei bedarf es dringend genügend Fördergelder, um unsere Schulen und die Schüler*innen mit der nötigen Hard- und Software auszustatten. Deshalb fordern wir: Alle Schulen in Baden-Württemberg müssen bis 2023 mit 1-GBit/s-Datenleitungen und flächendeckendem WLAN ausgestattet sein.

 

Lernmittelfreiheit neu denken – Tablet für alle Schüler*innen

Der Begriff der Lernmittelfreiheit muss an die heutige Zeit angepasst werden: Deshalb wollen wir alle Schüler*innen ab der weiterführenden Schule mit einem Tablet und der zugehörigen Software ausstatten.

 

Softwarelösungen Made in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist das Land der Innovation und Technologie. Bei allen Softwarelösungen, die für einen modernen Schulalltag notwendig sind, können wir heute schon auf Hersteller aus dem eigenen Land zurückgreifen. Wir brauchen eine einheitliche Plattform für alle Schulen in unserem Land.

Dabei dürfen die für den Staat anfallenden Kosten nicht zum Nachteil von Datenschutz und IT-Sicherheit gesenkt werden.

 

Weiterbildung und Unterstützung für Lehrer*innen

Pädagogische Konzepte für digitalen Unterricht und gut ausgebildete Lehrer*innen sind die Voraussetzung für Schulen mit Zukunft. Hierfür werden wir ein breites Programm der Aus- und Weiterbildung für alle Lehrer*innen auf den Weg bringen. Lehrkräfte können so schnell und wirksam ihre Kompetenzen ausbauen.

Außerdem brauchen wir dringend Unterstützung beim Aufbau der Instandhaltung und der kurzfristigen Problembehebung der IT-Infrastruktur in den Schulen. Deshalb wollen wir Gelder für die Wartung der Hardware an Schulen zur Verfügung stellen. So können zum Beispiel auch Fachkräfte für die IT-Systemadministration eingestellt werden.

 

Kostenfreiheit

Mit uns ist Bildung kostenfrei und qualitätsvoll: von der Kita bis zur Meisterprüfung oder zum Studienabschluss. Hier wird nicht gespart, trotz kleineren finanziellen Spiel-raums. Damit wollen wir die Ungleichheit in der Bildung beseitigen. Wir halten daran fest, Familien zu entlasten und die Kita-Gebühren abzuschaffen. Jede*r soll sich den Zugang zu frühkindlicher Bildung leisten können.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf darf keine Frage des Einkommens sein. Studiengebühren werden wir insgesamt abschaffen und verhindern, dass diese indirekt durch hohe Verwaltungsgebühren ersetzt werden. Auch der Weg zum Meisterabschluss muss gebührenfrei sein. So werten wir Ausbildung weiter auf und sorgen gleichzeitig dafür, dass das Handwerk auch weiterhin einen hohen Stellenwert in unserem Land behält.

Mit der verbindlichen Umsetzung des Orientierungsplans1 in jeder Kita wollen wir hohe Qualität sichern und Sprachdiagnose und Sprachförderung ausbauen. Dem Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung begegnen wir mit dem Aufbau von Studienplätzen sowie der praxisintegrierten Ausbildung (PiA).

ANTON HUBER

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