Gerechter Klimaschutz

Die Bewältigung der Klimakrise ist eine zentrale Herausforderung der nächsten Jahrzehnte.

Die vergangenen Trockensommer, bei denen große Teile unseres Stadtwaldes zerstört wurden, haben auch in Karlsruhe deutlich gezeigt, was durch den Klimawandel auf uns zukommen kann.

Diese Krise können wir nur gemeinsam bewältigen und dazu bleibt uns wenig Zeit.

Unser Konsumverhalten spielt dabei eine zentrale Rolle. Aber: Eine nachhaltige Lebensführung darf keine Frage des Geldbeutels sein! Deshalb müssen wir als Gesellschaft auch die Menschen in den Fokus nehmen, für die aktuelle Alternativen nicht bezahlbar sind, z. B. durch einen bezahlbaren, verlässlichen und hochgetakteten öffentlichen Nahverkehr.

Die unverzichtbare energetische Sanierung von Mietshäusern kann schnell zu stark steigenden Mieten führen. Wir müssen darauf achten, dass Mietpreissteigerungen am Ende die Energiekosteneinsparungen nicht übersteigen.

Karlsruhe gehört zu den sonnenreichsten Städten Deutschlands. Dies verpflichtet uns zur Installation von Solaranlagen auf allen Neubauten. Mieter*innen können durch Mietstrommodelle direkt von dem erzeugten Strom profitieren. Eine echte Win-Win-Situation.

Ausführliche Erläuterungen

Die Bewältigung der Klimakrise ist eine der zentralen Herausforderung der nächsten Jahrzehnte.

Schon heute sind die Auswirkungen der Erderwärmung gravierend. Gerade die Entwicklungsländer auf der südlichen Erdhalbkugel sind stark von ihrer natürlichen Umwelt abhängig. Gleichzeitig verfügen sie kaum über die Ressourcen, um die klimatischen Veränderungen zu bewältigen.

Die beiden Trockensommer von 2018 und 2019, bei denen große Teile unseres Stadtwaldes zerstört wurden, haben auch uns in Karlsruhe deutlich gezeigt, was durch den Klimawandel auf uns zukommen kann.

 

Klimakrise gemeinsam bewältigen

Eines ist klar, die Klimakrise können wir nur gemeinsam bewältigen. Und es ist auch klar: Dazu bleibt uns wenig Zeit.

 

Konsumverhalten überdenken – Stadt der kurzen Wege

Vor allem unser Konsumverhalten spielt dabei eine zentrale Schlüsselrolle. Aber: Eine nachhaltige Lebensführung kann schnell teuer werden. Deshalb müssen wir als Gesellschaft auch die Menschen in den Fokus nehmen, für die ein Einkauf im Bioladen oder der Umstieg auf ein Elektrofahrzeug nicht bezahlbar ist.

Durch bezahlbaren, verlässlichen und hochgetakteten öffentlichen Nahverkehr muss den Menschen eine Alternative zum Auto geboten werden. Alle Infrastruktur, das heißt Kita, Schule, Wochenmärkte und Einkaufszentren, muss mit dem Fahrrad und fußläufig erreichbar sein.

Um allen Menschen nachhaltig produzierte Lebensmittel zu bezahlbaren Preisen auf den Tisch zu bringen, müssen wir vor allem auch die lokale Landwirtschaft unterstützen. Durch schärfere Gesetzt und genauere Kontrollen sollen die Produkte aus tierquälenden Fleischfabriken zu Minimalpreisen gar nicht erst in den Supermärkten landen.

 

Energetische Sanierung vs. steigende Mietpreise

Der energetischen Sanierung von bestehenden Gebäuden kommt eine weitere Schlüsselrolle zu. Aber gerade die Sanierung von Mietshäusern kann schnell zu stark steigenden Mieten führen. Deshalb müssen wir darauf achten, dass Mietpreissteigerungen am Ende die Energiekosteneinsparungen nicht übersteigen.

 

Der Beitrag des Staats zur Klimawende

Dafür benötigt es staatliche Regulierung und Förderung. Durch gezielte Förderung kann das Land die einkommensschwachen Menschen dabei unterstützen, Teil der Klimawende zu sein und einen bezahlbaren Beitrag leisten zu können.

Der Staat muss dabei auch vor allem die Kommunen unterstützen. Die Klimaschutzbemühungen der Stadt Karlsruhe haben gezeigt: Wir können vor Ort viel leisten, benötigen aber finanzielle Unterstützungen von Land und Bund, begleitet von neuen Regeln und Gesetzen, z.B. zur Verpflichtung von hohen Energiestandards im Neubau. Gerade da, wo Großinvestoren bauen.

 

Solarenergie nutzen – vor allem in Karlsruhe

Karlsruhe gehört zu den sonnenreichsten Städten Deutschlands. Das verpflichtet uns. Deshalb müssen wir die Installation von Solaranlagen auf allen Neubauten zur Pflicht machen. Mieter*innen können durch Mietstrommodelle direkt von dem auf dem Dach erzeugten Strom profitieren. Eine echte Win-Win-Situation.

 

Fazit

Eine nachhaltige Lebensführung darf keine Frage des Geldbeutels sein! Der Staat muss zielgenau fördern, damit vor allem die Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen ihren fairen Beitrag zu den Klimaschutzbemühungen leisten können.

ANTON HUBER

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