ANTON HUBER PERSÖNLICHES

Hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Person.

Nach der mittleren Reife 2005 habe ich eine Ausbildung zum chemisch-technischen Assistenten absolviert. Dabei habe ich meine Leidenschaft für Naturwissenschaften wiederentdeckt. Schon als Kind habe ich mich für alle Naturphänomene interessiert, während der Jugend gab es jedoch einige Dinge, die wichtiger waren.

Nachdem ich an der technischen Oberschule mein Abitur nachgeholt habe, sollte es die Physik sein, der ich nun seit genau zehn Jahren meine volle Aufmerksamkeit schenke.
Dem Abitur folgte ein Physikstudium an der Karlsruher Universität (KIT). Seit meinem Masterabschluss 2015 arbeite ich in der Grundlagenforschung.

Am Institut für experimentelle Teilchenphysik bin ich am KATRIN Experiment tätig (hier gibt es nähere Infos). Hierbei versuchen wir, die Masse eines Elementarteilchens (des Neutrinos) zu bestimmen, um dadurch einen genaueren Einblick in die Entstehung des Universums zu bekommen.

Im Rahmen meiner Forschungstätigkeit arbeite ich nicht nur im Labor, sondern simuliere und berechne Erweiterungen unseres Experimentes. Als Nachwuchswissenschaftler verbringt man viel Zeit auf Dienstreisen. Ein gemeinsames Forschungsprojekt brachte mich häufig nach Moskau und durch Konferenzen und Workshops habe ich viele europäische Städte kennengelernt. Ein mehrmonatiger Forschungsaufenthalt in Berkeley (Kalifornien) zählt hierbei zu meinen persönlichen Highlights. Die internationale Teamarbeit macht für mich einen Großteil der Faszination an der Großforschung aus.

Die letzten Jahre habe ich vor allem damit verbracht, meine bisherigen Forschungsergebnisse in einer Doktorarbeit zu dokumentieren. Diese habe ich im Juli 2020 erfolgreich verteidigt.

Wenn ich etwas mache, dann mit viel Leidenschaft. Ob Klavierspielen oder kochen, ich gebe mich in der Regel nicht mit dem “einfachen Weg” zufrieden, sondern arbeite stetig daran, meine Ziele zu erreichen. Musik ist schon seit meiner Kindheit meine Leidenschaft. Ob Gitarre oder Klavier, ob Rock oder Klassik, wenn mir etwas gefällt, will ich es spielen können.
Essen ist für mich Genuss und Kochen ist für mich mit Wertschätzung verbunden. Gegenüber den Lebensmitteln und gegenüber meinen Gästen. Deshalb versuche ich, immer weiter zu lernen und das Beste aus den zur Verfügung stehenden Zutaten herauszuholen. Und ein gutes Essen schließt auch das richtige Getränk mit ein.
Gemeinsame Treffen mit Freunden und meiner Familie sind für mich die Luft zum Atmen. Ich bin ein Mensch, der Gemeinschaft genießt. Deshalb sieht man mich auch oft auf Versammlungen und Veranstaltungen in Cafés und Bars. Überall, wo Menschen sich friedlich begegnen, fühle ich mich wohl.
Dazu zähle ich das Wildparkstadion (auch wenn es hier zugegebener Maßen nicht immer ganz friedlich zu geht). Ich wurde schon früh als KSC-Fan sozialisiert und es entspricht der Familientradition, mit dem KSC mit zu eifern. Ich versuche deshalb so oft wie möglich, mit meinem Vater und meinen Geschwistern die Spiele des KSC zu verfolgen.

Ich reise sehr gerne und als geschichtsinteressierte Person vor allem an Orte mit historischer Relevanz. Richtig Abschalten kann ich aber vor allem mit Sand und Meereswasser unter den Füßen.

Was mich trotz der beruflichen Doppelbelastung jeden Tag motiviert, ist der enge Kontakt zu den Menschen Vorort und die Freude, die miteinhergeht, wenn man direkt helfen kann, Probleme zu lösen.

Ehrenamtliches Engagement war schon seit meiner Jugend Teil meines Lebens: Angefangen hat es als Betreuer eines offenen Jugendraums in Wolfartsweier und der Mitarbeit im Konfirmandenunterricht der evangelischen Kirche. Schnell kam mehr dazu: Wahl in den evangelischen Kirchengemeinderat und später in den Ortschaftsrat. Im Sommer 2014 wurde ich dann zum Ortsvorsteher meiner Heimat Wolfartsweier gewählt.
Die Aufgabe des Ortsvorstehers ist sehr vielfältig. Einerseits ist man Leiter der Ortsverwaltung und seinen insgesamt über 40 Mitarbeitenden. In deren Zuständigkeitsbereich fällt eine Kindertagesstätte, die Betreuungseinrichtung rund um die Grundschule, ein Bauhof, zwei Friedhöfe und natürlich ein Bürgerbüro. Neben der klassischen Verwaltungstätigkeit gehört auch die Repräsentation der Ortschaft nach innen und nach außen zu den Aufgaben des Ortsvorstehers.

Im Mai 2019 haben mich die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe gewählt. Hier bin ich vor allem als umwelt- und wohnungspolitischer Sprecher meiner Fraktion tätig.

Neben der Politik gilt meine zweite ehrenamtliche Leidenschaft der evangelischen Kirche in Karlsruhe. Als Mitglied der Karlsruher Stadtsynode, des Regionalrates der Bergdorf Region und des Ältestenkreises Wolfartsweier beschäftige ich mich vor allem mit der Frage, wie sich die Kirche neu aufstellen kann, um auch weiterhin ihre Relevanz zu behalten.